HNO Operationen
Nasennebenhöhlenchirurgie
WICHTIGER HINWEIS:
Nach 25 Jahren OP-Tätigkeit operieren wir seit 2022 nicht mehr selbst.
Wir können Ihnen jedoch eine kompetente und objektive Beurteilung bezüglich der Notwendigkeit / Indikation von Operationen geben, völlig frei von betriebswirtschaftlichen Motiven.
Bei Bedarf überweisen wir Sie an die jeweils besten Operateure in diesem Gebiet.
Minimalinvasive endoskopische Chirurgie aller Nasennebenhöhlen
Häufigste Ursache einer chronischen bzw. chronisch rezidivierenden (immer wieder auftretenden) Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist eine anatomische Enge der natürlichen Zugänge zu den Nasenebenhöhlen. Die Schleimhaut in den Nebenhöhlen braucht schlicht “Luft”.
Ziel der Nasenenebenhöhlenchirurgie ist daher, die Optimierung der Anatomie bzw. die zurückhaltende aber effiziente Erweiterung der natürlichen Belüftungswege der Nasenenebenhöhlen. Im Gegensatz zu früheren Ansätzen hat man erkannt, dass die “Flimmerhäärchen” (Zilien) auf der Schleimhaut essentiell für eine “selbständige und natürliche Reinigung” der Nebenhöhlen sind und es daher keinen Sinn macht, möglichst viel Schleimhaut zu entfernen, sondern im Gegenteil möglichst viel Schleimhaut zu erhalten. Daher spricht man von minimalinvasiver Technik.
Anhand der individuellen anatomischen Verhältnisse, welche in einer Computertomographie (CT) beurteilt werden können, wird entschieden, welche Bereiche (Kieferhöhle, Siebbein, Stirnhöhle, Keilbeinhöhle) operiert werden müssen. Bei Patienten mit Polypen in Nase und Nebenhöhlen muss bedacht werden, dass man zwar die Polypen operativ entfernen kann, die Veranlagung des Patienten zur Bildung der Polypen an sich aber nicht “wegschneiden” kann. In solchen Fällen kann man nie sicher sagen, ob und wann die Polypen wiederkommen werden. Daher operiert man eher spät bzw. erst, wenn der Leidensdruck der Patienten sehr hoch wird und konservative Methoden nicht mehr helfen. Nasennebenhöhlenoperationen erfolgen.

