HNO-Leopoldstrasse-Wartezimmer

HNO Operationen

Ohr-Chirurgie

Tympanoplastik (Hörvermögen: Trommelfell, Gehörknöchelchen – Hammer, Amboss, Steigbügel)

Rekonstruktion des Trommelfelles und/oder Rekonstruktion der Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) bzw. Einlage einer Prothese zur Wiederherstellung des Hörvermögens. Bei Cholesteatom primär Entfernung der Knocheneiterung mit anschließender Rekonstruktion des Trommelfelles und hörverbessernden Maßnahmen (oft in einem zweiten Schritt).

Genaueres zum individuellen Eingriff kann man nur nach Untersuchung und am Modell in der Praxis vernünftig und anschaulich erklären.

OP meistens in Vollnarkose mit ca. 3 Nächten in der HNO-Klinik Dr. Gaertner.

Stapesplastik (Steigbügel, Steigbügelprothese)

Entfernung des versteiften und verknöcherten Steigbügels bei Otosklerose und Wiederherstellung des Hörvermögens durch Einsatz einer Steigbügelprothese, welche am Amboss befestigt wird.

OP kann in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose erfolgen, ca. 3 Nächte in der HNO-Klinik Dr. Gaertner.

Gehörgangsplatik (äußerer Gehörgang)

Bei Gehörgangsexostosen oder anderweitig verengtem Gehörgang bis hin zum Gehörgangscholesteatom Entfernung von entzündetem Gewebe und Erweiterungsplastik des äußeren Gehörganges.

OP erfolgt in Vollnarkose und ca. 3 Nächte in der HNO-Klinik Dr. Gaertner.

Rekonstruktion des Ohrläppchens

Rekonstruktion des Ohrläppchens nach „Flesh-Tunnelung“, Entzündungen, „gerissenem Ohrläppchen etc. in lokaler Betäubung und ambulant möglich.

Diese Operationen können über die Krankenkasse abgerechnet werden, es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.

Entfernung von Tumoren der Haut

Im Bereich des Ohres mit plastischer Rekonstruktion der Haut und/oder Ohrmuschel.

OP meist in lokaler Betäubung und ambulant.

Parazentese und Paukenröhrchen (Mittelohrbereich)

Die meisten aller Probleme im Mittelohrbereich entstehen primär durch eine sogenannte Belüftungsstörung.

Die eustachische Röhre verbindet den Nasenrachen mit dem Mittelohr und ist meist verschlossen. Nur beim Schlucken, Kauen und Gähnen geht sie auf und es kommt Luft ans Mittelohr (merkt man oft in den Bergen oder im Flugzeug, deswegen soll man auch Kaugummi kauen). Wenn die Mittelohrschleimhaut nun gar keine Luft bekommt weil die eustachische Röhre nicht funktioniert, dann produziert die Mittelohrschleimhaut erst einmal sterilen Schleim. Man hört dann schlechter, es tut erst einmal aber nicht sehr stark weh.

Ursache bei Kindern ist meistens die zu große Nasenrachenmandel (Im Volksmund Polypen genannt, dazu aber mehr unter Adenotomie), Bei Erwachsenen ist die häufigste Ursache eine Viruserkältung mit Schnupfen, bei der die Schwellung auf die eustachische Röhre übergreift. So eine Belüftungsstörung kann aber auch anatomische Gründe haben bzw. veranlagungsbedingt und dauerhaft sein. Wenn dann noch Bakterien dazu kommen entsteht die eitrige Mittelohrentzündung, welche dann zu sehr starken Schmerzen führt. Wichtig ist, dass also Probleme immer nur dann entstehen, wenn das Mittelohr nicht genug Luft bekommt.

Die Parazentese mit Paukenröhrchen- oder Paukendrainageneinlage dient also dazu, dass wenn von innen über die eustachische Röhre keine Luft ans Mittelohr kommt, um dann eben Luft von „außen“ über eine Öffnung im Trommelfell ins Mittelohr zu „bringen“. Das Paukenröhrchen wird nur verwendet wenn man eine Belüftung über einen längeren Zeitraum (meist 3-6 Monate) wünscht, da der Schnitt der Parazentese ohne Paukenröhrchen innerhalb weniger Tage wieder zuheilt und das Trommelfell dann wieder keine Luft durchlässt.

Bei Erwachsenen lokale Betäubung, bei Kindern Vollnarkose, immer ambulanter Eingriff.

Ambulante und stationäre Operationen in lokaler Anästhesie oder Vollnarkose in der HNO-Klinik Dr. Gaertner Bogenhausen.

Alle OP-Vollnarkosen werden durch das erfahrene und kompetente Anästhesieteam der HNO-Klinik Dr. Gaertner durchgeführt.

Kleinst-Eingriffe in lokaler Anästhesie werden auch in der Praxis HNO-Leopoldstrasse in München-Schwabing durchgeführt.